Ihr Notar für Immobilienkauf und Immobilienrecht in Köln

Im Immobilienrecht betreut der Notar u.a. den Kauf von Grundstücken und Eigentumswohnungen zwischen Privatleuten aber auch den Kauf vom Bauträger. Ferner werden häufig Immobilien von einer Generation an die nächste im Wege der vorweggenommenen Erbfolge übertragen. Auch bei der Aufteilung in Wohnungs- und Teileigentum nach WEG und sonstigen Grundstücksangelegenheiten, wie etwa Hypotheken- und Grundschuldbestellungen, stehen wir Ihnen als Ihr Notar in Köln zur Verfügung.

Auf den folgenden Seiten erfahren Sie alles zum Ablauf eines klassischen Kaufvertrags, die Besonderheiten beim Kauf vom Bauträger und zum Fall der Übertragung an Kinder, Ehegatten usw. Ferner können Sie entsprechende Checklisten herunterladen.

Kaufvertrag

Der Notar entwirft nach den Angaben der Beteiligten den Grundstückskaufvertrag. Hierbei werden selbstverständlich im Vorfeld aufkommende Fragen erörtert. Nach Beurkundung des Vertrags kümmert sich der Notar um etwaige Genehmigungen von Behörden und schützt den Erwerber im Grundbuch durch Eintragung einer Vormerkung. Ist das Objekt noch belastet, so besorgt der Notar Unterlagen zur Löschung dieser Belastungen und beachtet dabei etwaige Auflagen der Gläubiger. Erst wenn der Käufer entsprechend gesichert ist, muss der Kaufpreis gezahlt werden, im Regelfall direkt an den Verkäufer oder an Gläubiger des Verkäufers. Nach Kaufpreiszahlung wird der Erwerber Eigentümer durch Eintragung im Grundbuch.

Zur Vorbereitung des Vertrags benötigt der Notar einige Angaben. Diese ergeben sich aus der Checkliste zum Kaufvertrag.

Die Kosten für die Beurkundung und den Grundbucheintrag richten sich nach dem Wert der Immobilie. Als Faustregel müssen Sie mit ca. 1,5 % des Kaufpreises für die Kosten bei Notar und Grundbuchamt rechnen. Nähere Angaben finden Sie hier.

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Kauf vom Bauträger

Der Kauf vom Bauträger unterscheidet sich vom klassischen Kaufvertrag, da im Regelfall die erworbene Immobilie noch errichtet wird. Der Käufer zahlt daher den Kaufpreis nicht in einer Summe, sondern nach Baufortschritt. Hierbei darf der Bauträger bis zu sieben Raten einfordern. Die erste Rate ist jedoch erst fällig, wenn mit den Erdarbeiten begonnen wurde und der Käufer abgesichert ist, z.B. durch eine Vormerkung im Grundbuch. Danach fordert der Bauträger entsprechend dem Baufortschritt die Raten an. Nach Zahlung der vorletzten Rate wird in einer gemeinsamen Begehung die Immobilie abgenommen und etwaige Mängel werden schriftlich festgehalten. Erst wenn der Bauträger diese letzten Mängel beseitigt hat, wird die letzte Rate fällig und der Käufer wird Eigentümer. Treten nach der Abnahme noch Mängel auf, so darf zwar nicht die letzte Rate einbehalten werden, aber der Bauträger haftet für Mängel am Bauwerk fünf Jahre.

Die Kosten für die Beurkundung und den Grundbucheintrag richten sich nach dem Wert der Immobilie. Als Faustregel müssen Sie mit ca. 1,5 % des Kaufpreises für die Kosten bei Notar und Grundbuchamt rechnen. Nähere Angaben finden Sie hier.

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Übertragungsvertrag

Oftmals hegen Eltern den Wunsch, schon zu Lebzeiten Immobilien auf die Kinder zu übertragen. Dies ist sinnvoll, um steuerliche Freibeträge alle zehn Jahre auszunutzen. Bei der Gestaltung dieses Vertrags behalten sich die Eltern oftmals das Recht vor, weiterhin im Objekt zu wohnen (Wohnungsrecht) oder aber das gesamte Objekt wirtschaftlich weiter nutzen zu können (Nießbrauch). Der Nießbrauch umfasst also auch das Recht, die Wohnung zu vermieten. Damit der neue Eigentümer (die Kinder) das Objekt nicht ohne Zustimmung der Eltern verkaufen oder belasten, aber auch zum Schutz vor einer Insolvenz der Kinder erhalten die Eltern ein Rücktrittsrecht, das im Grundbuch eingetragen wird und somit die Eltern schützt. Wirtschaftlich bleibt beim Übertragungsvertrag alles beim alten, nur die Eigentümerstellung wechselt auf die Kinder.

Zur Vorbereitung des Vertrags benötigt der Notar einige Angaben. Diese ergeben sich aus der Checkliste für Übertragungsverträge.

Die Kosten für die Beurkundung und den Grundbucheintrag richten sich nach dem Wert der Immobilie. Als Faustregel müssen Sie mit ca. 1,0 % des Kaufpreises für die Kosten bei Notar und Grundbuchamt rechnen. Bei der Übertragung an Kinder oder Ehegatten fällt keine Grunderwerbsteuer an, jedoch kann der Vertrag Schenkungsteuer auslösen, wenn Freibeträge (€ 400.000,– je Kind und Elternteil, € 500.000,– für Ehegatten) innerhalb von zehn Jahren überschritten werden. Nähere Angaben finden Sie hier.

Wir stehen Ihnen als Ihr Notar für Immobilienrecht für Beratung und/oder Beurkundung im Bereich des Immobilien- und Grundstücksrecht gerne zur Verfügung.

Immobilienrechtliche Entwürfe werden selbstverständlich gerne in Zusammenarbeit mit Ihrem Anwalt, Ihrer Kanzlei für Immobilienrecht und/oder Ihrem Steuerberater/Wirtschaftsprüfer erstellt.

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